Drum-School-Leipzig

 

Windmühlenstraße 26  04107 Leipzig     Tel.: 0341/3919858      drum-school-leipzig@mail.de

 

                                        

1/1

FRAGEBOX

für eure Fragen rund um'sSchlagzeugspiel!

Philipp aus Leipzig hat folgende Frage:

könnt ihr mir Tipps geben wie ich am effektivsten

Schlagzeug üben soll ?

 

Hallo Philipp,

hier von uns die wichtigsten Aspekte zu diesem Thema .

 

1. langsam üben,

bei einer Temposteigerung immer auf den Klang des gespielten achten.Klingt es ungleichmäßig und spielst du zu verkrampft, mußt du wieder langsamer üben.

 

2. ein Metronom benutzen  --  ganz wichtig!!!

aber auch das äußere Metronom weglassen  und auf das Innere Metronom in Dir hören -- auch ganz wichtig.

 

3. plane dein üben bevor du anfängst  -- also wieviel Übungen willst  du in der vorhandenen  Zeit unterbringen,

Dauer jeder Übung festlegen (und meistens daran halten).

 

4. lieber 4x die Woche 30 Min. üben als 1x die Woche 2 Stunden // AM BESTEN 4x2Stunden!

 

5. mach dir keinen Streß, wenn mal was nicht klappt.

"Verspielen und an die eigenen Grenzen stoßen"

gehört zum Üben dazu,du lernst besser wenn du im Kopf

im grünen Bereich bleibst.

 

6. filme deine Übungssession und analysiere dich hinterher .

Also wie klinge ich insgesamt , wie ist mein Timing, wie ist meine Stockhaltung, wie ist meine Dynamik,

grooven meine Grooves,werde ich schneller oder langsamer beim spielen,wie ist meine Sitzposition,

spiele ich verkrampft...

 

7. zu jeder Übung einen praktischen Bezug herstellen.

Wenn du einen Groove übst dann hänge ein Fill-in daran,

übst die ein Fill (1Takt) dann spiel 3 oder 7 Takte Groove vorher,übst du Paradiddles - verteile sie auf dem Set (kleines Solo) usw..

Sei unbedingt kreativ damit die Übung nicht nur eine Übung bleibt, sondern dein Schlagzeugspiel bereichert.

 

8. abschweifen von der Übung ist ok-wenn's nicht zu lang und zu oft ist und wenn du zur ursprünglichen Übung zurückkehrst.

 

9 .mach Pausen bei längeren Übungseinheiten -- oft reichen kurze.

 

10.hab Geduld und sei dir im Klaren darüber,das sehr viele Inhalte des Schlagzeugspiels Monate und Jahre brauchen damit sie so funktionieren wie du es dir wünschst.

    

Und das noch zum Schluss :

Üben kann und soll Spaß machen - aber - manchmal ist Üben mit viel Arbeit, Konzentration, Anstrengung und Hartnäckigkeit verbunden um von einem Punkt A zu einem Punkt B zu kommen.

Wer immer nur Spaß haben will wird immer unter seinen Möglichkeiten bleiben.

Wer den Spaß beim Üben auch mal ausblenden kann,tut das Beste für das Erreichen seiner Ziele und hat er dann den Punkt B erreicht,ist der Spaß um so größer.

 

           Liebe Grüße,  dein DSL-Team

 

 

 

 

Bianca aus Halle hat folgende Frage:

 

Endlich habe ich das Geld für ein neues Schlagzeug zusammen, nun bin ich aber ein bisschen verwirrt weil ich gehört habe das die Schlagzeuge unterschiedliche Größen haben können.

Was muss ich da beachten?

Vielen Dank für eure Hilfe,liebe Grüße,Bianka

 

Hallo Bianca,

Die Schlagzeuge können unterschiedliche Kesselgrößen haben

und sie können aber auch in der Trommelanzahl variieren.

Die Schlagzeuge gibt es meistens in drei Grundkategorien zu kaufen.

 

Die Kesselkonfigartion Standard hat folgende Größen in Zoll:

  • 22"x18" Bass Drum

  • 12"x08" Tom Tom

  • 13"x09" Tom Tom

  • 16"x16" Stand Tom

  • 14"x5,5" Snare Drum  

  •  wenn's rocken soll, dann dieses...

 

Die Kesselkonfiguration Studio hat diese Größen in Zoll:

  • 20"x18" Bass Drum

  • 10"x07" Tom Tom

  • 12"x08" Tom Tom

  • 14"x14" Stand Tom

  • 14"x5,5" Snare Drum  

  • wird gern für Jazz u.ä. verwendet...

 

Die Kesselkonfiguration Fusion hat dann diese Größen in Zoll:

  • 22"x18" Bass Drum

  • 10"x07" Tom Tom

  • 12"x08" Tom Tom

  • 16"x16" Stand Tom

  • 14"x5,5" Snare Drum  

  • für alle Styles...

 

 manchmal werden auch  Rock Sets angeboten und dann z.b. so :

  • 2 x 22" x 18" Bass Drum

  • 10" x 08" Tom Tom

  • 12" x 09" Tom Tom

  • 13" x 10" Tom Tom

  • 14" x 14" Stand Tom

  • 16" x 16" Stand Tom

  • 14" x 5,5 Snare Drum

 

auch werden Sets mit nur 2 Tom's statt 3 oder 4 (1Hänge- + 1Standtom) angeboten.

Entscheidend wird sicherlich auch sein ob du ein Set für eine knackige Rockband brauchst oder ob du damit zu Hause üben willst,machmal spielen auch Transportmöglichkeiten eine Rolle, aber falls du dich nicht entscheiden kannst könnte auch hier helfen:"Probieren geht über Studieren" und das bei einem gut sortierten  Händler deiner Wahl.

                                           

            Liebe Grüße, dein DSL-Team

Max aus Bitterfeld hat diese Frage:

Hallo,

es gibt doch einlagige und doppellagige Tomfelle fürs Schlagzeug.Worin besteht der Unterschied

und welches Fell ist für welche Musikrichtung am besten geeignet.Danke für eure Hilfe,Max .

 

Hallo Max

generell kann man sagen :

 

  • Ein dünnes Fell spricht leicht an und erzeugt einen klaren Ton. Resonanzfelle sind ein Beispiel. Für Jazz nimmt man auch gerne ein dünnes Fell. Ein Problem dünner Drumheads ist die Haltbarkeit. Sie reissen schneller als dickere und man haut auch leichter mal eine Delle rein.

     

  • Je dicker ein Fell wird, umso mehr steigt der Tiefenanteil im erzeugten Spektrum. Der Grund dafür ist, dass bei einem dickeren Fell mehr Masse bewegt wird.

 

Einlagige Felle

zum Beispiel: Ambassador, Diplomat und Powerstroke3

Einlagige Felle gib's in leicht, mittel und schwer. Die leichten werden oft als Resonanzfell genommen. 

Einlagige Felle zeichnen sich gegenüber ihren zweilagigen Kollegen durch einen klareren, offeneren Klang aus.

Verwenden kann man sie für alle Styles bei denen es nicht zu hart und zu laut zugeht,also z.b.für Funk,Jazz,

Fusion,Blues,HipHop u.ä. .

 

Zweilagige Felle

zum Beispiel: Pinstripe als Klassiker, Emperor und Powerstroke 4 sind Beispiele für 2 lagige Felle.

Im Klang sind sie fetter und haben ein schnelleres Decay, klingen also früher aus, als die einlagigen.

Durch die extra Lage sind sie haltbarer, sozusagen mit eingebauter Reserve. 2 lagige Felle nimmt man oft für Rock, Pop und R&B. Als Resonanzfelle sind sie ungeeignet.

 

Resonanz Felle:

Resonanzfelle sind grundsätzlich einlagig. Ihre Aufgabe ist es, den Klang des Kessels zu formen. Das Resonanzfell wird durch die Schwingung des Schlagfells angeregt und reagiert - entsprechende Stimmung vorausgesetzt - mit einem Obertonspektum. Diese Obertöne machen ganz stark den Charakter des Klanges aus. Resonanzfelle sind sehr dünn ausgelegt um leicht anzusprechen. In der Regel kann man Resonanzfelle nicht als Schlagfelle benutzen - sie verbeulen oder reißen.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht dir dein DSL- Team

 

 

  unterrichten ist unsere Passion

       und das seit über 20 Jahren